In den letzten Tagen haben alle Mitglieder das zweite Rundschreiben 2026 per Post erhalten. Hier ist es online verfügbar: Rundschreiben 2026-2 herunterladen
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Medienmitteilung des Schweizer Kälbermäster-Verbands vom 22.09.2026
Kälberimpfung nicht vernachlässigen – für Tierwohl und gesündere Kälber
Der Schweizer Kälbermäster-Verband (SKMV) stellt fest, dass die Impfbereitschaft teilweise nachlässt. Dadurch gelangen wieder vermehrt anfälligere Kälber in die Kälbermast. Eine konsequente Impfung trägt wesentlich dazu bei, die Kälber gesund durch die kritische Phase nach dem Transport und dem Einstallen zu bringen.
Seit dem 1. Juli 2025 ist die Kälberimpfung im Rahmen von QM-Schweizer Fleisch für Kälber, die den Geburtsbetrieb vor dem 57. Lebenstag verlassen, verpflichtend. Die Vorgabe ist Teil des Qualitätssicherungssystems. Bei Nichteinhaltung erfolgen Sanktionen.
Für den SKMV steht dabei nicht nur die Erfüllung einer QM-Vorgabe im Vordergrund. Die Impfung schützt die Kälber und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Tierwohl und Tiergesundheit. Gerade beim Zusammenführen von Kälbern aus verschiedenen Betrieben ist ein guter Impfschutz von grosser Bedeutung.
Die aktuellen Zahlen des Berichts zum Informationssystem Antibiotikaverbrauch in der Veterinärmedizin (IS-ABV) zeigen einen langfristigen Rückgang des Antibiotikaverbrauchs bei Nutztieren. Eine konsequente Prävention in Form der Kälberimpfung unterstützt diese Entwicklung zusätzlich.
Der SKMV appelliert deshalb an die Geburtsbetriebe und die Mastbetriebe, die Kälberimpfung konsequent umzusetzen und bei der Prävention nicht nachzulassen. Gesunde Kälber sind kein Zufall, ein konsequenter Impfschutz ist ein wichtiger Teil davon.
Rückfragen:
Marcel Dettling, Präsident SKMV, Tel. 079 353 32 89
Andrea Wiedmer, Geschäftsführerin SKMV, Tel. 056 462 51 11
www.kaelbermaester.ch
Die Ernährungsinitiative will, dass die Schweiz künftig mindestens 70 Prozent der konsumierten Lebensmittel im Inland produziert. Gleichzeitig soll die Landwirtschaft mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel produzieren. Damit gerät auch die Schweizer Kalbfleischproduktion unter Druck.
Gerade im Grasland Schweiz spielen Rinder eine wichtige Rolle. Wiesen und Weiden können nicht direkt für die menschliche Ernährung genutzt werden. Rinder können Gras und andere nicht direkt essbare Biomasse in hochwertige Lebensmittel wie Milch und Fleisch umwandeln. Ein grosser Teil der Landwirtschaftsfläche in der Schweiz sind nur über grasfressende Nutztiere für die menschliche Ernährung nutzbar.
Eine Annahme der Initiative würde einen starken Eingriff in Produktion und Konsum bedeuten. Der Bundesrat und das Parlament lehnen die Vorlage deshalb ab.
Am 27. September geht es deshalb auch um die Zukunft einer vielfältigen Schweizer Landwirtschaft und um die Möglichkeit, weiterhin Kalbfleisch aus Schweizer Produktion zu geniessen: NEIN zur Ernährungsinitiative.
Für die Auswertung zum Nutzen der Kälberimpfung wären wir froh, wenn ihr alle die unterstehenden Umfrage ausfüllen könnt. Vielen Dank!
Deutsch: Pilotphase der obligatorischen Impfung gegen die Kälbergrippe – Formular ausfüllen
Französisch: Phase pilote de la vaccination obligatoire contre la grippe des veaux – Formular ausfüllen
Drei Kälbermärkte im Herbst 2026: 22.9. Schüpbach; 13.10. Wasen; 3.11. Eggiswil

Geschäftsstelle
Schweizer Kälbermäster-Verband (SKMV)
Laurstrasse 10
5201 Brugg
Tel.: +41 56 462 52 04